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Posts mit dem Label "Tattoos" werden angezeigt.
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  Ob du noch von mir sprichst? Wenn du vor der Uni stehst, und dir mit deinen schönen Fingern eine Kippe drehst, Frag’ ich mich, ob du, an mich denkst so ab und zu. Frag’ ich mich, ob’s dir so geht wie mir, oder ob du kein Wort mehr über mich verlierst, Wenn du in der Schlange vor dem Club mit deinen Freunden wartest,  und ihr wieder in die Nacht rein startet, Frag’ ich mich, ob du, auch mal schaust auf dein Tattoo, Frag’ ich mich, ob’s für dich auch manchmal schwierig ist,  ob sie noch ab und an mal von mir spricht? Von Noah Nelson Nash
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Ulkiger Kreuzberger Küchentisch Der Regen prasselte gegen die Fensterscheiben seines Altbauzimmers in Kreuzberg. Seit Tagen jetzt war es am Pissen. Doch das störte ihn gar nicht. Endlich mal ein Grund, die eigenen Vierwände nicht für irgendeine Bar oder Club zu verlassen. Endlich hatte er mal wieder die dreckige von der sauberen Wäsche getrennt, sein Bett neu bezogen, sein Handtuch gewaschen und den Boden seines 11qm Zimmers gesaugt und gewischt. Er hatte endlich mal wieder die Zeit gefunden zu malen, zu kritzeln und zu zeichnen. Auch zum Reflektieren hatte endlich mal wieder die Zeit gefunden. Dieses ganze Eindruckschaos der letzten Monate irgendwie zu sortieren. Dabei viel ihm auf, wie verschwommen die ganzen Erinnerungen ans letzte Jahr eigentlich waren. Konnte ja eigentlich auch gar nicht anders sein. Von Party zu Party, von Rausch zu Rausch stolpert er jetzt schon viel zu lange vor sich hin. Seine Mitbewohnerinnen aus der Heimat waren nun schon im dritten Semester. Das Design-Stud...

Tattoos statt Therapie

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Tattoos statt Therapie 1. Wein doch mal „Ein Mann weint nicht!“, „Schmerzen musst du schlucken, wie ein Mann!“, „Sei keine Pussy, heul nicht herum!“  Ich glaube dies sind alles Floskeln, die jeder junge Mann in seinem Leben schonmal sowohl gesagt bekommen, als auch selber gesagt hat.  Wieso dürfen wir nicht?  Wir dürfen! Wir tun es nur viel zu selten. Zu selten hab ich in der Pubertät mein wahres Gesicht gezeigt und mit Freunden über meine wirklichen Gedanken und Probleme geredet. Zu lange hab ich mich gegen Offenheit und Verletzlichkeit gewährt. Warum? Ich kann es euch sagen. Jeder junge Mann würde gerne immer vor seinen Homies wirklich er selbst sein und die Jungs auch mal mit Rotz und Wasser voll heulen, aber nur die wenigsten trauen sich. Zu groß ist die Angst, nein auch die Gefahr, dass dieser Funken Verletzlichkeit gegen einen verwendet wird und als schwach abgestempelt wird. Leider war das eine meiner größten Ängste, schwach sein. Ob in der Schule oder im Verein, m...